Wettbewerb „Gutes Design“ und Freisprechung der Tischlerinnungen „Kyffhäuser und
Mansfelder Land
Die
Tischlerlehrlinge aus dem Landkreis Mansfeld- Südharz nahmen mit ihren
Gesellenstücken am Wettbewerb
„Gutes Design“ teil. Durch die Tischlerinnungen Mansfelder Land und „Kyffhäuser“
und die Kreishandwerkerschaft Mansfeld- Südharz
wurde in
enger Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen Mansfeld- Südharz dieser
Wettbewerb zum 18. Male ausgelobt. Eine Jury mit Gästen aus Politik und
Wirtschaft entschied über die ersten drei Plätze unter den Gesellenstücken im
Foyer des Kolping- Berufsbildungswerkes Hettstedt
gGmbH. Mit diesem schon zur Historie der Tischlerinnungen gehörenden
Wettbewerb soll der hohe
Stellenwert der Gestaltung im Tischlerhandwerk widergespiegelt werden. Kriterien
wie Ideenvielfalt, Formgebung und Funktionalität spielen dabei eine wesentliche
Rolle. In der schwierigen Situation, in der sich die Holz- und Möbelindustrie
zurzeit befindet, bietet gerade eine solide handwerkliche Ausbildung, die sich
zunehmend in Richtung Design öffnet und auf das Fertigen individueller
Möbelstücke setzt, gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Dieser
Wettbewerb soll ein kleiner Impuls und Anreiz sein, sich diesen Anforderungen
des Marktes zu stellen.
Am
26.08.2010 fand die traditionelle Freisprechung der Gesellen der
Tischlerinnungen im Kolping-Berufsbildungswerk Hettstedt gGmbH statt. Insgesamt
wurden 19 Gesellen durch den Obermeister der Tischlerinnung „Kyffhäuser“ Herrn
Eichentopf nach guter alter Tradition freigesprochen. Sie erhielten ihre
Zeugnisse und Gesellenbriefe aus der Innungslade. Der Obermeister der
Tischlerinnung Mansfelder Land, Herr Ehnert führte durch das Programm. Die
Grußworte richteten die stellvertretende Landrätin des Landkreises Mansfeld-
Südharz, Frau Hepner und die Leiterin der Berufsbildenden Schulen des
Landkreises, Frau Storch an die
frisch gebackenen Gesellen. Die Festrede hielt die Geschäftsführerin der
Kreishandwerkerschaft Frau Dr. Ziesche.
Sie verwies
in ihrer Rede darauf, dass die Obermeister, die ja die Fachleute in ihrem Gewerk
sind, an jedem Gesellenstück etwas Lobenswertes, etwas Originelles oder ein gut
gearbeitetes Detail gefunden haben. Aber es gab auch Kritikwürdiges und
Verbesserungsfähiges. Deshalb riet sie den Junggesellen: „Vertrauen Sie ihren
eigenen Fähigkeiten, erkennen Sie ihre Stärken und Schwächen. Bauen Sie Stärken
aus und nutzen Sie diese. Aber auch Schwächen lassen sich durch Disziplin, Fleiß
und Übung abbauen- gerade im handwerklichen Bereich.“
Die
Auszeichnungen zum Guten Design wurden dankenswerter Weise durch den Landkreis
Mansfeld- Südharz, die Volks- und Raiffeisenbank Eisleben und die Sparkasse
Mansfeld- Südharz gesponsert. Es wurden folgende Platzierungen erreicht:
1. Preis für
eine Anrichte
Herr Marco
Hellmann
Ausbildungsbetrieb:
Gesellschaft
für Mikroelektronik GmbH & Co KG Sangerhausen
2. Preis für
eine Flurkommode
Herr Erik
Schneikart
Ausbildungsbetrieb Tischlerei Kutz in Stedten
3. Preis für
eine Fernsehbank
Herr David
Hollnack
Ausbildungsträger: Kolping- Berufsbildungswerk gGmbH Hettstedt
Der beste
Junggeselle des Tischlergesellenjahrganges Mansfeld- Südharz war Herr Christian
Nickel. Er wurde von der Bau- und Möbeltischlerei Stolze in Sangerhausen
ausgebildet und konnte sich über eine Auszeichnung durch die IKK gesund plus
freuen.
Wir wünschen
allen Junggesellen einen festen Arbeitsplatz und damit einen guten Start ins
Berufsleben.
Dr. Regina
Ziesche
Geschäftsführerin